
Heute geht es entspannt von der Utengule coffee los, ab heute zu dritt 🙂

Wir fahren zunächst zurück auf die Hauptstrasse Richtung Todoma.
Es geht 250 km auf schrecklicher Teerpiste durch sozialistisch anmutende Dörfer, die bisher am wenigstens mit dem allgemeintypischen Bild Afrikas zu tun haben. Die Städte sind furchtbar dreckig, laut und völlig zugebaut. Zambia war da ein wahres Paradies dagegen.
Wir suchen nach einer Piste Richtung Lake Rukwa und mĂĽssen dies mal nach Karte fahren, das GPS gibt nix her und auch die Karten sind alle unterschiedlich.
Zwei mal wird es nix und wir müssen umkehren, bis wir relativ weit im Norden des Sees eine Piste durch die Mbilizi Berge finden, gute Piste aber sehr steil durch eine jetzt wieder schöne Waldlandschaft mit Flüssen.


Wir kommen runter in ein paar Dörfer, hier wieder alles eckig. Einen Weg an den See scheint es nicht zu geben und wir sind schon kurz vor de aufgeben, als wir uns entschliessen einfach mal links abzubiegen, wo gefühlt ein Weg sein könnte, es geht entlang de rRoute wo sonst Kühe gerieben werden und sicher noch nie ein auto gefahren ist-und kurz vor Sonnenuntergang-wie immer-erreichen wir tatsächlich das Seeufer.
Gerade noch vor Sonnenuntergang.



Ein paar Einheimische sind gerade am See zum waschen und baden-allerdings ist der See laut ReisefĂĽhrer total Bilharziose verseucht! Eine Herde KĂĽhe wird noch an den See getrieben und der Chief des Dorfes kommt vorbei und fragt was wir wollen.
Ungläubig und wohl auch ein kleines Sprachproblem, hier wird mehr Suaheli gesprochen, denkt er zunächst wir wollen bei ihm in der Hütte übernachten.. schliesslich dürfen wir campen.
Umringt vom halben Dorf bauen wir uns auf und kochen Spaghetti, völlig distanzlos stehen ca. 20 Einheimische um uns herum und diskutieren, lachen und staunen-da war es wieder das ahh und ohh..


Bernd ist schon etwas entnervt ob der näher rückenden Menge, schließlich ziehen sie ab, da nichts neues passiert und freue sich schon auf uns beim Frühstück-wir auch !!
Vielleicht ein kleiner Copterflug morgen frĂĽh ?!
Sternenhimmel zum abwinken am Seerand tausend Krötenaugen und in der Ferne Hippogegrunze, ich ah be es schon vermisst.
10. Juli 2016 um 12:28Â Uhr
Hi there – unterwegs auf abenteuerlichen Routen –
ich habe schon lange auf Neuigkeiten vom Malawi-See gewartet. Allen geht es gut – dem Landy und den Menschen ;-). Freue mich und bin beruhigt.
Nun wirst du von zwei Männern begleitet; ich habe aber den Eindruck, dass du es auch ganz alleine schaffst.
Das Foto mit den 4 Malawi: Sie wollen fotografiert werden und du bist in gutem Kontakt mit ihnen, hast Zeit fĂĽr eine gute Aufnahme , das Foto ist toll geworden.
Wir warten auf weitere Fotos und Abenteuer.
Lass dich nicht von Tse-tse-Fliegen beiĂźen! A & D