In der Nacht waren die Elefanten direkt am Zelt und haben uns herum geknuspert, an den Baumlianen gezogen und die rechte abgeworfen. wir haben uns allerdings nicht getraut die Lampe auszupacken, sondern haben gebannt in die Nacht geschaut und sind dann wieder in tiefen Schlaf gefallen.

Nach dem Frühstück, fahrt zum Park Headqaurter ganz im Norden des Parks-sehr umständlich,
da man auf einer hässlichen gravel road fährt nur um sein permit zu erhalten.

Wir fahren wieder über die Brücke am Iku River in der Mitte des Parks, die Krokodilleiber und Hippos liegen dicht gedrängt nebeneinander-ein echtes highlight-monitorlizards huschen von der Brückenböschung herunter-irre-reinfallen möchte man auf der maroden wirkenden Brücke allerdings nicht.

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Das Headquarter ist sehr ernüchternd, unfreundlich, wenig Englisch und die Parkgebühren sind sehr von den lebendigen…Auskunft zum wildlife gibt es auch nicht wirklich.

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Leicht entnervt fahren wir auf der Westseite des Parks entlang des Lake Katavi wieder nach Süden und wollen eigentlich wieder an unsere Picnic site zum campen. Unterwegs begegnen uns immer wieder Samtäffchen und Giraffen in der Ebene.

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Laut Karte gibt es im Süden eine Querverbindung, allerdings muss man im Park wieder raus. Nach etwas hin und her landen wir in einer Strassenbaustelle, wo wir auch nach längerer Diskussion gesagt bekommen es gibt eine Verbindung durch die Sümpfe, die nicht auf der Karte eingezeichnet ist, so dass wir nicht wieder nach Norden über das Headquarter fahren müssen-bitte geht doch.
Wir finden den gut ausgeschilderten Track und folgen ihm auf teilweise sehr guter, eindeutiger Strecke, dann wieder sehr verschwommen im hohen Gras-au jeden Fall ist hier lange niemand mehr gefahren und wir sind weit und breit alleine.

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Es wird deutlich später und wir geben etwas Gas, dass heisst statt 10 km/h jetzt 20 km/h um noch vor der Dunkelheit am Camp anzukommen.
Plötzlich steht auf dem Weg so etwas wie eine kleine Katze, auf den zweiten Blick realisiere ich es ist ein Leopardenbaby!!! Bernd bringt das Auto schnell zum stehen, ich zerre den Fotoapparat von hinten vor und sehe noch die Mutter-sehr elegant über den Weg huschen. Im Baum sitzt ein weiteres Junges und alle drei verschwinden im hohen Gras.
Die Jungen schauen noch etwas neugierig Richtung Auto und werden aber von der Mutter weg gerufen.
Kein Foto nur ein tolles Bild auf der Festplatte-das war alles wert-irre.

Wir fahren weiter und realisieren vor Dunkelheit schaffen wir es nicht wir landen bei Sonnenuntergang auf einer Art künstlichen Damm, rechts und links Sümpfe und alles voll mit dutzenden Marabus, die in unserem Scheinwerferlicht auffliegen. Vor uns dicke Halme, die der Landy niederwalzt -wir finden es beide sehr spukig und gruselig und malen uns aus, wie wir im Sumpf stecken bleiben, fernab von aller Zivilisation und entscheiden uns umzudrehen.
Rückfahrt zu lange, zu dunkel, wir campen auf einer gut einsehbaren, offenen Fläche wild unter Palmen. Machen ein kaltes Abendessen eng am Auto und schlüpfen früh ins Dachzelt begleitet von Hyänengejaule und in der Nacht Wildhundegebell.

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Die Nacht war kalt, der Platz aber toll, wir verschlafen den Sonnenaufgang. Frisch gestärkt beschließen wir den Sumpf noch mal in Angriff zu nehmen- no surrender 🙂
Wir finden auf der Piste Wildhundespuren, sie waren also wirklich da.

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Wieder dutzende von Marabus, diesmal nicht ganz so gruselig und wir kommen durch mit einem riesigen Halm der sich direkt unter die Motorhaube gebohrt hat !-Glück gehabt.

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Wir fahren durch eine traumhafte Akazienlandschaft mit Elefanten, Giraffen, Impala und red hartesbeast-leider keine Katzen mehr.

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Wir kommen an eine Stelle mit lauter Skeletten von Elefanten und Rhinos-es ist merkwürdig.

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Wir fahren wieder den Iku Fluss entlang mit Krokodilen und Hippos drin und entdecken auf einmal auf der gegenüberliegenden Seite einen weissen Toyota mit einer Dachkonstellation,die nach Andreas aussieht-tatsächlich !! wir treffen uns wieder zu einem letzten gemeinsamen Camping !

Wir gucken noch mal Hippobabys, vielleicht 2 Monate alt an der Brücke an, fahren noch einen Loop, in der Ferne noch mal die riesige Büffelherde und campen wieder an unsere Picnic site.

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Die Jungen Huppos testen mal lässig das Croc…

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und gehen liebe wieder planschen..

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Vorher statten wir Julien von Nomad noch mal einen Besuch ab. Er ist ein echter Bewunderer des Landys und lässt sich noch mal alle gadgets erklären. Wir berichten von den Leoparden, die wir gesehen haben und leider nicht vor die Fotolinse bekommen haben.Er meint wir haben keinen Fotoapparat?!-denkste-hier guck mal- „wow Annette she isa machine girl“ 🙂 🙂

Hier haben wir den lange gesuchten Namen für den Handy und seine Fahrerin „MACHINE GIRL“

Er erzählt uns noch, dass in der Pcinicsite gestern Abend einen Löwenkill gab!! Wir malen uns einen riesigen toten Büffel im Camp aus.. als wir hingelangen, stellt sich heraus, das der kill weiter entfernt war und das neuseeländische Paar im Camp die Löwen nur gehört hat!-so entstehen Geschichten 🙂

Aber die Elefantenfamilie ist wieder am Camp als wir ankommen und lässt sich gar nicht stören von unserer Anwesenheit.

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Wir fahren noch einen kleinen loop und sehen Zebramangusten, dann ein sundowner, Essen und etwas mit Andreas sitzen. Eine Hyäne schleicht nah ums camp und schaut neugierig, was es geben könnte.

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Ich zähle noch mal die Tsetse Stiche und sinke ins Dachzelt..