Heute früher Start von der Campsite.



Die ganze Nacht war wahnsinniges Löwengebrüll zu hören und heute früh können wir sie mit dem Fernglas von unserem erhöhten Camp aus unten in der Pfanne sehen – an einem gekillten Elefanten.
Wir versuchen mit dem Auto ranzukommen, aber leider offiziell nicht möglich, da kein Weg hinführt und wir möchten keine Ranger Schelte riskieren.

Wir fahren ab Richtung Lake Kariba und gucken mal ob wir bis Binga kommen, danach sind es dann noch 360 km gravel road bis wir in die Nähe des lower Zambesi N.P kommen.
Ich nehme eine Rangerin vom Camp bis nach Hwange mit und habe ein interessantes Gespräch auf der Fahrt über Wilderei im Park, neuerdings mit Gift an den Wasserlöchern und den Zahnarzt der im Hwange Park den Löwen 2016 angeschossen hat.
Zunächst fahren wir direkt nach dem Park durch ein riesiges Kohleabbaugebiet, die Landschaft ist völlig schwarz und der Kohledruck spritz hoch bis zum Dachzelt, da die Strasse wegen des Staubes nass gemacht wird.

In Wange gebe ich meine Beifahrerin ab und wir gehen noch mal Lebensmittel aufladen, der Supermarkt ist extrem gut sortiert-die meisten Waren kommen aus Südafrika. Auch etwas Gin und tonic findet den Weg in den Kühlschrank
Ich habe noch das dringende Bedürfnis, das Auto waschen zu lassen, zumindest von aussen, da man nur noch dreckig ist, wenn man irgendetwas am oder im Auto anfasst. Auch wenn es nicht lange anhalten wird, ist es ein schönes Gefühl.

Wir fahren durch eine tolle Landschaft voll mit Baobabs und Mopane Bäumen, teilweise wilden Felsen und immer wieder schönen kleinen Runddörfern mit erhöhten Hühnerställen bzw. Lebensmittellagern, am Strassenrand.


Um etwas Gepäck zu reduzieren, machen wir einen ersten Stopp an einer Schule und geben Papier und Stifte ab. Wir werden sehr nett empfangen und es ist gerade lunch break. Es handelt sich um eine Grundschule mit 500 Schülern, Ihnen stehen 50 Fahrräder zur Verfügung, um den Kindern, die eine besonders weiten Weg zur Schule haben es etwas leichter zu machen. Ich entscheide mich zu einer spontanen Spende für ein weiteres Fahrrad.



Die Sanitären Anlagen-sehr sauber, aber französisches Loch 🙂 ich musste natürlich..





Wir kommen relativ entspannt gegen 17:00h in der Campsite in Binga am Lake Kariba an. Lake Kariba, ist ein Stausee des Zambesis.
Ersteinmal heisse Dusche und zum sunset einen Gin Tonic-dank sei dem guten Supermarktsortiment in Hwange.



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