06.00h Frühstück- 06:30h es geht es los.
Wir fahren zum Parktreffpunkt, wo wir auf die Gorillafamilien verteilt werden. Ich war 2009 ja schon mal da, seit dem hat sich viel getan, alles sehr professionell, viele Touristen, tanzende afrikanische Gruppen-volles Touriprogramm-erst einmal abschreckend für mich.


Aber man muss sagen, Tanzgruppen, Souvenirshops etc. bringen den Gemeinden um den Park Geld ein und somit sind sie am Schutz der Gorillas interessiert-ich denke ich muss es von er Seite betrachten-aber krasser Gegensatz zur Kongoseite und dem Rest des Trips.
Wir sind eingeteilt in eine Truppe von 6 Leuten Australien, Amerikaner und wir und haben einen tollen Guide, der uns einweist-viel Wissen über lokale Pflanzen, was die Gorillas wann fressen und dass sie unter anderem die aus Australien eingeführten Eukalyptusbäume, die hier als Wiederaufforstungsprojekt gedacht sind zum Fressen gern haben..
Unsere Gruppe heisst Isabukuro und besteht aus 20 Familienmitgliedern. darunter eine Mutter mit Zwillingen, die im Januar geboren sind-toll wir freuen uns. Auch wenn das Kameraequipment eingeschränkt ist…


Wir starten auf 2400 m und laufen in 3h auf 3186 m Höhenmeter-da war es wieder das Nyiragongo feeling-lach.
Zunächst wieder durch die Felder der einheimischen die Kinder gucken neugierig-wieder ein Musungos in the mist..


Im Park begleiten uns viele frische Büffelfladen, die dazugehörigen Tiere sieht man in diesem Unterholz sicher nicht rechtzeitig.
Unterwegs wieder, wie in meiner Erinnerung, ein absoluter toller Wald-voll mit Lobelien, mysthischen Bäumen die mit Flechten bewachsen sind-dies mal nur ohne Nebel.





Wir kommen in der Nähe der Gorillas an und treffen schon die Trekker, die sie ausgemacht haben Stunden zuvor. Wir legen wieder unsere Rucksäcke ab und arbeiten uns durch das tiefe Unterholz vor bis wir auf die grosse Gruppe treffen.



Zunächst die etwas grösseren Babys mit entspannt schlafenden Müttern drum herum spielen sie und ärgern sich gegenseitig und wollen doch hier und da mal gucken was die Musungos mit den klackernden Kameras so machen.


Noch mal schnell auf die kleine Affenbrust trommeln, um klar zu machen wer heir das Bewunderungsobjekt ist.
Aber irgendwie sind die langweilig..mit ihrem Kameras..



Affengesichter







Dann wechseln wir in ein anders Gebüsch, wo sich ganz entspannt, fotogen, die Mutter mit ihren winzigen auf ihr rumkrebsenden Zwillingen präsentiert -sehr süss -ich kann gar nicht genug bekommen.






Mutters brust ist so nah-mh


ein paar Blätter kann ich auch schon knabbern..












Schliesslich arbeiten wir uns noch zum silverback vor, wo wir die vorher einstudierten Grunzlaute von uns geben, da er doch sehr nah da sitz.

Als wenn die Gorillas wüssten wann die stunde um sit setzt der Silverback imposant durch die Büsche schlagen in Bewegung, besteigt noch kurz ein Weibchen und die ganze Gruppe zieht weiter.

Die Mutter mitzuklingen zieht noch mal mit beiden auf dem Rücken an uns vorbei und macht einm andren Weibchen in er Gruppe unter Geschrei klar, dass sie ihren Hintern jetzt mal in Bewegung setzen soll und nicht blöd rumliegen soll…lach

Leider mal wieder nicht den richtigen Videomodus de Kamera gefunden-aber letztendlich egal die Festplatte war die ganze Zeit an!

Es hat sich gelohnt zwei Gorillatrekkings zu machen, da es ganz unterschiedliche Erfahrungen waren.


Beseelt steigen wir wieder zügig ab und laufen wieder durch die Kartoffel und Chrysamten Felder der community.
Viele Projekte werden vom Park finanziert- Schulen, Elektrizität, Krankenhaus, kostenfreies Saatgut, Kühe, Schafe, damit die Leute aufhören im Park zu wildern.
Auf de ruandischen Seite gibt es 400 Ranger für 11 Gorillafamilen, die im schnitt 20 Individuen gross sind. Alle !! sind habituiert-das heisst an den Menschen gewöhnt.
Wir treffen wieder in der Lodge ein, erhalten noch ein sehr professionelles Zertifikat, das wir bei den Gorillas waren, genießen eine heisse Dusche und das neue Zimmer mit Kamin.
Morgen geht es weiter nach Kigali.

28. Juli 2016 um 17:46 Uhr
Hi,
noch nie habe ich so nah in die Augen und in das Gesicht von Gorillas sehen können, wundervolle Nahaufnahmen; das war sicher aufregend. Ihr hattet auch großes Glück, gerade in dieser Gruppe zu sein. Die winzigen Zwillinge, eines passt ja gerade in die Hand seiner Mutter! Wirklich hinreißende Fotos. –
Und natürlich interessante Informationen zu den Rahmenbedingungen. Ich habe gerade in der Zeitung gelesen, dass viele minderjährige Mädchen aus Malawi nach Südafrika verkauft und dort in die Prostitution gezwungen werden. Es scheint auch eine Hungerkatastrophe zu drohen wegen der anhaltenden Dürre in der Region.
… und nun geht´s zurück?
Liebe Grüße A&D