Wir werden um 08.00h von Sixtus abgeholt und fahren an den Hotel eigenen Strand und ab geht es mit einem traditionellen Holzboot,aber 100 Yamaha PS entlang der Küste zum Gombe N.P.
Ich wollte schon lange mal in den kleinsten Nationalpark Tanzanias, der ganz im Westen am Lake Tanganyka liegt. Lange Zeit gab es gar keine Unterkünfte im Park, der seinen Status als Nationalpark und seine weltweite Bekanntheit sicher den Studien Jane Godall`s zu verdanken hat. Diese fing 1960 an Schimpansen im damals noch Game Reserve zu beobachten und veröffentlichte viele Bücher und Fotos über ihre Studien, die mich dazu inspiriert haben hier her zu kommen.


Die kleinen Fischerdörfer die wir entlang des Sees sehen, sind komplett auf Wassertaxis angewiesen, es gibt eine Grundschule aber keine weiterführenden Schulen und keine medizinische Versorgung, dafür müssen alle nach Kigoma.


Die Fischer bringen ihren Fang an Land und wir sehen grosse Stellen am Strand zum Fische trockenen.


Der Gombe stream kündigt sich an mit dichterer waldiger Vegetation an. Wir landen am Strand und gehen gleich los für unsere erstes Schimpansentrekking mit Osman unserem guide und Joseph dem Ranger.



Es sind keine ! anderenTouristen vor Ort. Im Schnitt besuchen ca. 500 Touristen im Jahr den N.P. und es können maximal 12 Leute auf einmal kommen. Osman erzählt, dass Tanzania das auch nicht weiter ausbauen möchte, da sie Angst haben das der Mensch Krankheiten auf die Schimpansen übertragen könnte und sie somit aussterben.
Es gibt im Gombe N.P. 3 Schimpansengruppen-eine Nord-, eine Süd-, und eine Mittelgruppe. Die Mittelgruppe ist die grösste mit ca. 50 Tieren. Die anderen haben ca. 20 Tiere.
Nur die Mittelgruppe kann besucht werden und ist an Menschen gewöhnt, die anderen sind zu scheu.

Im Park arbeiten 10 Ranger und insgesamt 70 Leute für Primatenforschung -und Beobachtung.
Wir laufen los, zunächst am Strand entlang der gesäumt ist von Pavianen, dann durch einen sehr dichten, aber relativ trockenen urwaldig anmutenden Wald, durch den sich mehrere tolle Flüsse ins den See ergiessen. Die Paviane trinken auch aus dem See, die Schimpansen nur aus dem Fluss.


Nach ca. 1 h erreichen wir einen wilden Feigenbaum in dessen Wipfel ein männlicher Schimpanse sitzt und frisst.
Fug 17 Jahre alt, sagt unsere Ranger.

Er sitz natürlich mit dem Rücken zu uns und direkt im Gegenlicht, ich denke nur -och genau wie in Uganda toll aber zum fotografieren schier unmöglich.
Wir lassen uns nieder und beobachten wie er immer wieder die Position Baum ändert aber uns schön weiterhin den Rücken zudreht.

Unsere Geduld wird schliesslich belohnt, als er unvermutet direkt vor uns vom Baum steigt und ca. 5 m entfernt von uns sich zur Siesta niederlegt in allen erdenklichen fotogenen Positionen.






Wir dösen auch etwas im Blätterwald als er plötzlich aufschreckt, da unten am Fluss ein Geräusch zu hören ist. Es kommt eine Schimpansin mit Jungen, die sich auch im Feigenbaum vergnügt. Das Männchen scheint sie eher angespannt zu beobachten.




Schliesslich steigen beide vom Baum herunter und laufen direkt an uns vorbei, völlig unbeeindruckt auf Fug zu und es gibt eine nette Familienszene.

Das Junge wird richtig umarmt und mit Akuten begrüsst. Es wird sich gelaust und gegenseitig untersucht.






Greta ist 15 Jahre alt und Gosammer 2 Jahre.
Das Männchen verlässt uns schliesslich Richtung Wald und auch der Rest der Familie geht wieder.
Unsere Guides fragen, ob wir glücklich sind und zurück gehen können, ja morgen ist noch mal ein Tag-toll.

Wir kommen noch mal durchs Camp, wo die Menschen alles sichern müssen vor den Pavianen-es gibt oliv Paviane und gelbe Paviane, sowie Kolumbus Affen. Da es keine natürlichen Feinde, wie Leoparden gibt, ist die Pavianpopulation sehr gross. Ab und zu holt sich einSchimpanse ein Junges, dies reicht aber nicht, um die Population entscheidend zu dezimieren. Deshalb gibt es im Park kaum Vögel, da die Nester ständig ausgeraubt werden.


Verkehrte Welt-Menschen hinter Gittern..
Dann werden wir mit dem Boot zur unserer Unterkunft gebracht.




Wir lassen den Tag am See ausklingen und werden von der Küche aufs Feinste verwöhnt. Mit dicken Bäuchen machen wir eine kleine Siesta am See.
Sundowner am Lagerfeuer und ab ins grosse Zelt.



Ich träume von Schimpansen am Fluss in perfekten Fotolicht-lach.
13. Juli 2016 um 7:34 Uhr
Wow, es hat sich doch gelohnt, die Fotoausrüstung immer mit zu schleppen. Tolle Bilder!
Schreib immer schön fleißig weiter. Ist meine Morgenlektüre, wenn ich zu Arbeit fahre:-(
Grüße auch an Bernd.
6. September 2016 um 4:30 Uhr
Maintain the excellent work !! Lovin‘ it!
fifa 17 points https://eraazi.com/blackboard/blogs/post/1397