In der Nacht waren nur Hyänen zu hören. Dies mal kein Hippo Gegrunze und schlafen im Bett bei offener Sicht auf den Mwaleshi River-komisch ich wäre glaube lieber im Dachzelt.

Wir starten um 07:30h mit einer tollen walking Safari durch hohes Gras am Fluss und über die trockenen Plains des Parks.

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James unser Guide, der die Gegend seit Jahren kennt weiss viel zu erzählen über Bäume, deren Bedeutung in der lokalen Medizin, Tierspuren etc.
Einen Leberwurstbaum zu fällen bringt z.B. Unglück, der Regenbaum, heisst Regenbaum, da er in der Blütezeit ein Insekt anlockt, das von den Blüten trinkt und dabei ein Sekret ausschwitzt, so dass es unter dem Baum nass wird und aussieht als ob es geregnet hat.

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Wir finden einen Baum der voll ist mit aufgegeben Webervogelnestern, ich nehme eines mit-toll.

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In der Ferne stossen ein paar Paviane einen Warnschrei aus und man sieht am anderen Flussufer die Zebras und Impalas aufgeregt sich wegbewegen-wohl eine Katze in der Nähe…

Begleitet werden wir von einem der Ranger des Parks, der heute früh mit frisch polierten Stiefeln da stand.
Man kommt immer wieder ins Gespräch. Wilderei ist im Norden des Parks wohl ein Thema, ansonsten ist der Park insgesamt so abgelegen, dass es wenig Wilderei gibt, im Gegensatz zu den 1980er Jahren wo fast alle Elefanten im Park geschossen worden sind und alle !! Rhinos gekillt worden sind.
Mittlerweile wurden 2003 5 Nashörner aus Südafrika angesiedelt, die sich auf stolze 34 Stück bereits vermehrt haben-allerdings unter der Bewachung von allein 15 Rangern nur für das Nashorn Sanctury im Park !!
Der Park wird seit 1996 von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft unterstützt und gefördert, die sich auch für das Rhinoprojekt engagieren. Ein amerikanisches Zoologen Ehepaar die Owens haben 1986 viele Fördergelder und auch die FZG in den Park gebracht.

Den Nachmittag verdösen wir etwas im camp und schauen den Pukus, Elefanten und Störchen am Fluss zu.
Ich besuche das Baumhaus auf dem Gelände und finde meine Wäsche hinter dem Camp.

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Bei der Entstaubung des Landes findet sich deutliche Pistenverschleisserscheinungen-ups war wohl etwas härteres im Weg..

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Andreas arbeitet ich hake mal nach, ob ein Copterflug möglich ist und bin nicht zuversichtlich wegen des Rhino sanctury-aber die Neugierde der Anwesenden siegt und wir starten kurz vor Sonnenuntergang zu einem kleinen Rundflug über den Fluss.
die Pukus am Flussufer lassen sich nicht irritieren, sind aber auf den Bilder wieder nur Miniaturpunkte.

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Wir lassen den Tag ausklingen am Feuer mit einem sundowner-was für eine Stille..

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plötzlich sehr nah deutliches Löwengebrüll, James unser guide macht einen spontanen night drive möglich, wir sammeln den Ranger ein und jemanden der die Lampe hält und auf geht es.
Wir stoppen hier und da unter einem wahnsinnigen Sternenhimmel mit Milchstrasse und lauschen in welche Richtung sich die Löwen bewegt haben, wir können sie deutlich hören, bekommen sie aber leider nicht zu Gesicht-dafür eine tolle Eule, die mitten auf dem Weg sitzt.

Wir kehren zurück ins Camp und sinken ins Bett.