Heute gemütlicher Start aus der Lodge, nach dem wir unsere Wäsche wunderbar frisch zurückbekommen haben.
Ich habe alles gegeben und den Manager on Duty Cha den Schnorchelansatz eines seiner Safarifahrzeuge abgequatscht-leider Toyota und wir müssen etwas improvisieren, da er zu gross ist-aber besser als nix !
Dafür hat eine meiner Loctite Tuben bekommen 🙂

Andreas lässt seinen Reifen reparieren, ich shoppe derweil Lebensmittel, die Auswahl hält sich sehr in Grenzen. Sehr beliebt scheint eine Art geröstete Erdnuss zu sein die in Kg Tüten verkauft und furchtbar süß und künstlich aussieht, mein Inneres verweigert dies.
Ich mache eine Schlachterei aus, vor der gerade ein Rind angeliefert wird, skeptisch wage ich mich hinein und bin sehr positiv überrascht.
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Der Metzger erzählt mir stolz, dass das Fleisch auch nach Europa exportiert wird. Zu einem unfassbar günstigen Preis erstehe ich ein Riesensteak-für Andreas und einen halben Meter Wurst.
Dann geht es zunächst ab auf die Teerstrasse Richtung Zimbabwe. Unterwegs sind Elefantenwarnschilder an der Strasse zusehen und bald darauf auch die ersten rechts und links der Teerstrasse zu sehen-krass. Jetzt heisst es wirklich aufpassen, denn mit 100 km/h möchte man da keinen Zusammenstoss haben.





Noch einmal tanken, dann geht es auf deine dirt road auf der wir an die Grenze treffen, mitten im Nichts. Es folgen langwierige Formalitäten, Personenangaben, Autoangaben, Autoinspektion, jeder Zettel wir d drei mal hin und her gereicht und dann sind wir in Zimbabwe.
Hier ist die offizielle Währung US Dollar, da die Wirtschaft total am Boden liegt und die Hyperinflation die eigene Währung gekillt hat.
Wie immer gegen 17:30h kommen wir an der Robins campsite im Wange N.P an. Wir haben Lilian, eine eigenen „Butler“, die uns Feuerholz bringt und gerne unsere Wäsche und unseren geschisrranbwasch machen möchte. Wäsche haben wir leider keine mehr, worüber sie sehr enttäuscht ist, aber wir überlassen ihr gerne unseren Geschirrabwasch.
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Ich werde noch meine 6 kg Reisfüllung für meinen Fotosack los, den ich nicht benötige und etwas Spielzeug für Ihre Kinder.
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Die Nacht wird eiskalt, da wir in einem Tal liegen.
Mitten in der Nacht hören wir wie der Mülleimer umgeworfen wird und strecken neugierig unsere Hälse aus den Dachzelten. Im Licht der Kopflampen ist eine riesige ! Hyäne zu sehen, die sich über den Abfall her macht. Schnell schlüpfe ich zurück in den warmen Schlafsack. Gegen morgen ist wieder Löwengebrüll zu hören.


21. Juni 2016 um 23:26 Uhr
Hey Alice, hey Andreas. Coole Und interessante kurzweilige Reiseberichte. Mehr davon. Passt auf euch auf und schreibt fleißig Eure Reiseerlebnisse auf. Wir sind schon gespannt auf die Fortsetzungen. Gruß Andi