Nicht vulkanischen Ursprungs einst aus dem Urkontinent Godwana enstandenes Inselparadies im Indischen Ozean.
4° südlich des Äquators erheben sich die Seychellen auf einem ca. 30m tiefen Unterwassersockel.
Die inneren Inseln, Mahé, Praslin, La Digue, Curies, Aride, Silhouette, Fregate und North gehören zu Ihnen.
Die äusseren Inseln Amiranten, Alphonse, Aldabra etc. sind Inseln, die auf abgestorebene Korallen entstanden sind. Sie sind weitesgehend unbewohnt und sehr unzugänglich. Aldabra ist Weltkulutererbe der UNESCO aber näher an Madagaskar als an den Seychellen gelegen.

Tag 1auf unserer Mini cruise: Victoria-Curieuse

 

Curieuse eine Insel mit einer kleineren Landschildkrötenpopulationund einer Aufzuchtstation, sowie traumhaften Badestränden-einfach relaxen…

Die Landschildkröten waren einst auf den ganzen Seychellen beheimatet, sind aber von Seefahrern und frühen Siedlern fast ausgerottet worden, da sie einfach zu fangen waren. Eine kleine Population überlebte auf Aldabra, von dort stammen alle Schildkröten, die heute auf den Seychellen zu finden sind.

Die Suppenschildkröte bzw. grüne Riesenschildkröte bleibt weiterhin verschwunden auf den inseln, die Karrettschildkröte hingegen kommt jedes Jahr zur Eiablage im März/April auch nach Curiuese. In den Mangrovensümpfen finden sich die typischen Winkekrabben.

 

 

Tag 2: Cousin Island und Anse Lazio
eine Granitinsel 2 Km westlich von Praslin, die früher eine Kokosnussplantage war und jetzt ein Vogel Naturreservat ist und Partner von „bird life international“. Sie beherbergt den seltene endemischen Seychellen warbler. Vor der Einrichtung des Reservates gab es gerade noch 20 Vögel, mittlerwile gibt es wieder 300.

ein paar Inselimpressionen: die Anladung erfolgt im Speedboot was auf den Strand rammt…


Fairy tern, Gygis alba-Feenseeschwalbe
ein Vogel, den ich schon mal tausende Kilometer entfernt auf Malpelo fotografiert habe.
Er legt seine Eier auf Bäume oder in Felsspalten ohne Nest, das Junge hat gut ausgebildete Krallen mit denen es sich sofort nach dem Schlüpfen festhält.
Diese Vögel bleiben ein Leben lang ein Paar.

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Magpie robin-Seychellendajal
auch von der Ausrottung bewahrt.

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Bridled Tern auch ein endemischer Seevogel der Seychellen mit Jungen.

 

Anse Lazio
von Lonely Planet als einer der besten Strände auf Praslin ausgelobt, tolles Schnorcheln und Schwimmen.
Nachmittags kann ich nur sagen, ordentlich Welle, an den Strand wird man rangewirbelt und schlechte Schnorchelsicht… slebst bei den Felsen..

Tag 3: Aride Island, St. Pierre

Aride Island einst eine Kokosnussplantage wurde die gesamt Insel von der Familie Cadbury erworben und dem Seychellen Naturschutzprogramm unterstellt.
Ähnlich wie Cousin Island beherbegt es viele endemische Vögel er Seychellen und die grösste Diversität an Echsen, sowie die endemische Gardenia Pflanze.


Nach einem sehr schweisstreibenden Aufstieg zu einer der Felsanhöhen ergibt sich ein fantastischer Blick in die Lagune.

Als Vogel sonnt man sich, um das Ungeziefer los zu werden.

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noch ein paar Bilder von meinem Lieblingsvogel

An-und Abfahrt erfolgen wieder per James Bond landing am Strand mit dem Zodiac.

 

St.Pierre
angeblich einer der schönsten Stellen zum Schnorchlen auf den Seychellen, empfand ich als zu überlaufen, zu viele Schnorchler und Boote. Die Korallen sind fast alle EL Nino zum Opfer gefallen. Für verwöhnte Schnorchler oder Taucher nichts.

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Tag4: Praslin-Felicite
eine der grösseren Inseln mit 9000 Einwohnern, verteilt auf zwei grössere Orte.
Hauptattraktion ist das Vallé de Mai, seit 1966 Naturreservat und seit 1983 Weltkulturerbe der UNESCO.
Hier findet man zwischen vielen anderen endemischen Palmen die berühmte Seychellennusspalme-Coco de mer-

Die Coco de mer, ist  die einzige Palme der Welt, von der es eine weiblich und eine männliche Pflanze gibt. Die männliche Palme bildet einen Blütenstamm aus. Die Blütensamen werden von Geckos zur weiblichen Pflanze transportiert. Diese bildet dann innenrhalb von 6 Jahren die berühmte Seychellennuss aus.Diese wird bis zu 20 KG schwer und konnte sich somit auch nicht über das Meer verbreiten, da die Nuss einfach untergeht.

Die Pflanze braucht ca. 25 Jahre bis sie überhaupt geschlechtsreif ist und kann über 200 Jahre alt werden. Sher beeindruckend sind die riesigen Blätter die dem gesamten Valle de Mai eine mystische Stimmung verleihen.

Die Seycehllennüsse, die man zu kaufen bekommt sind alle von dem inneren Samen befreit und wieder zusammengeklebt, so dass sie leichter zu transportieren sind.
Aber sie werden auch nie eine Palme ausbilden können…
Auch nur auf Praslin findet sich der sehr scheue endemische black parrot, der sich von Früchten ernährt.

Abschliessend noch ein bisschen Schnorcheln auf Felicite, eineer kleinen privaten Insel. Die linke Seite des Strandes hat viele Granitfelsen wo es noch ien paar korallen gibt und ein paar grössere Schwärme von gelben Doktorfischen diein der sanften Brandung die Algen von den Felsen weiden. Ansonsten scheint auch hier leider El Nino zugeschlagen zu haben und viele der Korallen sind ausgeblichen. St. Pierre ist in Sichtweite aber Felicite ist meiner Meinung nach besser zum Schnorcheln.


Tag5: La Digue

Heute betreten wie die Insel auf der sich der am meisten forografierte Strand der Welt befindet.


Vorher beuschen wir noch eine Kokosnussplantage, wo uns erklärt wird, dass die Kokussnuss getrocknet wird-dann heisst sie Copra, das getrocknete Fleisch wird zerrieben-früher wie hier auf dem Bild mit Hilfe von Ochsen, heute mit Maschinen und daraus wird Kokussnussöl gewonnen. Dieses wird zum Kochen, Haare einölen etc. verwendet.


Es gibt auch noch eine kleinere Vanilleplantage. Vanille eine Schmarotzerpflanze, die zu den Orchideen gehört, muss wie überall ausserhalb Südamerikas, ihrem Ursprungsland, künstlich befruchtet werden durch die Arbeiter. Die Pflanze an sich ist total geruchslos und die Vanilleschote riecht erst nach dem sie getrocknet wurde.


Es gibt noch eine kleine Schildkrötenpopulation auf La Digue, die aber nicht frei herum läuft, da sie sonst die Vorgärten abfressen würden.

Auch Schildkröten scheinen ermattet in der Mittagshitze

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Den Paradise Flycatcher-endemisch auf La Digue, haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen.
La Digue lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden, es gibt kaum Autos.
Vom Traumstrand war ich persönlich etwas enttäuscht, da er total mit Touristen überlaufen ist. Selbst wenn man ihn bis zum Ende läuft in der Hoffnung, die meisten haben sich gleich vorne niedergelassen, was so ist, ist man weit von einem Traumstrandfeeling entfernt. Im Wasser sind viele Steine und Korallen, man sollte also ein paar Strandschuhe dabei haben. Es gibt ein paar Strandbars, die zur Geräuschkulisse beitragen. Ein vorgelagertes Riff lässt nur sanfte Wellen an den Strand, trotzdem finde ich waren andere Strände schöner und vor allem einsamer.

 

Wir fahren nach Mamelle zum Ankern für die letzte Nacht kurz vor Viktoria/Mahé.

Wir gehen noch mal baden und haben lunch auf der Insel.

Am nächsten Morgen checken wir aus, von einer ereignisreichen Fahrt. Alles im allen ein sehr guter Weg die verschiedenen Inseln kennenzulernen.

Noch ein paar Eindrücke on der kleinsten Hauptstadt der Welt-Mahd-25.00 Einwohner.

Danach spannen noch etwas aus auf der Westseite von Mahé, in einem schönen Resort.

 

Das besondere an den Seychellen gegenüber anderen Inselparadiesen ist sicherlich die Entstehungsgeschichte und die damit verbundenen Granitformationen, die überall zu sehen sind. Die Inseln haben es auch geschafft die einmalige Flora und Fauna im wesentlichen zu bewahren, so dass man auch an Land vieles entdecken kann.

 

 

 

Bye Bye Seychelles…