the End is near…
Von Lake Mauro fahren wir Richtung Kampala-ich bin etwas angespannt, da Kampala mit 4 Mio. Einwohnern einen irren Verkehr hat-wenn ich mich richtig erinnere aus einer Spur machen wir drei plus Motorradfahrer, vorzugsweise im Kreisverkehr-Juhu.
Erst einmal gilt es aber die Kühe im Park zu überwinden.


Auf der Teerstrasse angekommen führt sie uns zunächst noch an schönen Strassenständen vorbei und das GPS geleitet uns sicher in die Stadt.








Wir kreuzen kurz vor Kampala den Äquator und befinde uns jetzt auf der Nordhalbkugel-Wahnsinn ! dies muss natürlich mit Auto dokumentiert werdend ich fahre den Landy einfach vor das Schild, was gerade von afrikanischen Touristen belagert wird. Ehe wir uns umsehen können, wollen diese unbedingt ein Foto mit den Musungos und ich habe kurzerhand ein kleines gewindeltes Kind auf dem Arm und muss posen. Dann zack sind sie wieder alle weg und wir haben für kurze Zeit das Schild für uns selbst. Ein paar andere Musungos auf der gegenüberliegenden Strassenseite dokumentieren noch das komische ausländische Fahrzeug und weiter geht es.


Endlich tief in Kampala angekommen ist unser Hotel nicht zu finden, GPS Adresse stimmt, aber kein Hotel. Also Laptop aus dem Auto noch mal gucken-das erst mal auf der Reise verweigert das Garmin die Mitarbeit und quittiert immer mit nicht routenfähiger Karte ???

Entnervt gebe ich auf und Frage am Straßenrand jemanden, der eine vage Ahnung hat wo es sein könnte und uns auf einem Bodaboda Taxi-einem Motorrad begleitet und vorfährt.
Also noch mal rein mitten in den Verkehr in Kampala und diesmal noch dem Motorrad folgen juhu.

Wir finden Villa Kololo am Hafen ?! Es ist ein schicker Einrichtungsladen und die Dame bedeutet uns ja das Hotel ist oben auf dem Hügel-also auf geht es noch mal suchen-schliesslich landen wir vor einem schicken mediterranen Restaurant mit Hotel-geführt von einem Inder.
Ich soll den Landy draussen parken-no way entweder drinnen oder ich bin wieder weg-määäh-ja drinnen o.k aber so nah am Baum, dass würde doch mein Auto verkratzen! was ???! sehe ich aus wie der Mercedes G AMG Biturbo der auf dem Parkplatz steht ich bin ein Buschfahrzeug also rein in das Dekogebüsch direkt vor dem Restauranteingang-grins.
Es kommen nur Kommentare wie „o.k you got a beast there“.
Wir checken ein und trinken erst einmal ein schönes Glas Weisswein auf de Terrasse, der Kellner schwärmt vom Landy und ist fassungslos, das Frau -weiss-alleine rumfährt-ohne Mann. Er fragt noch ein paar mal nach, aber ein Mann taucht irgendwie nicht auf-lach.
Wir lassen uns mit mediterranem Essen verwöhnen und kröne den Abend it einem Schokosouffle-kugelrund ins Bett.
Am nächsten Morgen treffen wir uns für Frühstück mit Alison von Bulago Island und halten noch einen netten Schwatz bevor wir uns wieder auf den Northern Bypass begeben, diesmal Richtung Jinja. GPS Route vorher gecheckt-auf geht es mit dem Beast.
Wir quälen uns 3h durch den Stau und Kampala will schier nicht enden, bis wir auf eine schöne Strasse durch den Dschungel kommen und schliesslich auf die Brücke über den Nil.
Marion ist fleissig am knipsen mit dem Handy. Wir werden am Ende der Brücke nett vom Militär herausgewunken und haben jetzt ein echtes Problem-es gibt nämlich ein grosses Schild „keine Fotos“ vom Staudamm etc. Marion muss das Handy abgeben und wir müssen noch mal zu Fuss über die Brücke um das Schild zu betrachten.. o.k. ich mache die ganze Zeit small talk, das er mir doch jetzt nicht den letzten Tag meines Trips in schlechter Erinnerung lassen kann etc. Er ist amüsiert bleibt aber standhaft, das wir ins office müssen etc. zurück am Auto will er nun noch die Pässe sehen. Er guckt mich an und sagt, das sei nicht ein Pass ich wäre doch viel jünger als da drin steht ??!
Wieder ein bisschen afrikanischen small talk,ob Marion meine Mutter sei – ps-ich sage geht doch nicht, ist doch nur 3 Jahre älter als ich-ach ja…
Ob ich verheiratet sei-nein-gibt es doch nicht-so geht es eine halbseidne hin und her bis wir uns auf kleine Zahlung einigen, die Bilder löschen und weiter geht es…
Bei Helmut angekommen stellt sich dann heraus die Zahlung war noch zu viel..egal.
Wir verbringen zwei schöne Tage in Jinja mit indischen curry Essen, Barbecue und Freunden von Helmut, die meisten Engländer.
Politische Gespräche über Brexit, Afrika, Autos usw.Abend kreisen tausende von Flughunden in der Strasse.

Helmuts Hunden ist das alles relativ egal.

Es gibt ein tolles Deli Cafe mit leckerem Frühstück morgen und wir begegnen uns noch mal auf shopping Tour.



Ninja war mal als Hauptstadt Ugandas im Gespräch, bleiben sit nur etwas kolonialer Charme.


Etwas Sicherheitsmassnahmen müssen leider auch im kleinen Jinja sein..

Land Rover ist in Uganda noch in, aber nur vor 1996 ohne Computer Schnickschnack. Dave der englische Mechaniker guckt den Landy noch mal durch, schmiert die Schmiernippel ordentlich ab und sagt er ist gut in Schuss für die lange Strecke. Es finden sich noch ein paar lose Schrauben am Schaltgetriebe, Flüssigkeiten belassen, da das Öl sehr speziell ist-better do not touch..Die LED Frontlampe flackert seit der Insel-egal.


Abschließend noch eine kleine Kreuzfahrt an der Nilquelle, die wir mit einem sundowner im Jinja sailing club enden lassen.










Morgen fahren mit eigenem Auto nach Entebbe zum Flughafen und treffen auf Frank-Tanzanier, der mein Auto noch Dar fahren wird und sich um die Containerverladung kümmert.
Mehr Gepäck geht nicht rein…





noch ein Hühnerkörbchen draussen dran und drinnen rein-grins.


nachher wieder reinpacken für den Container-zack weg.

Zeit zum Abschied nehmen, Mensch und Maschine waren hier und da an der Grenze und haben alles gegeben.




TAKE THE LONG ROAD…


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