Heute heisst es um 05.30h aufstehen und 06.00h game drive auf der Suche nach Löwen und anderen Tieren.
Wir fahren durch einen tollen Galeriewald entlang des Flusses, viele Wasserböcke, Impalas, Elefanten und Paviangruppen.
Unser guide meint aber „a little bit quiet on the cat site“-zu Deutsch keine Katzen zu sehen-leider.Trotzdem eine tolle Fahrt.



Ewan unser Fahrer ein Engländer mit Wurzeln in Zimbabwe und der Lodge Manager erzählt, dass zunehmend männliche Elefanten ohne Stosszähne geboren werden, da die Bullen ohne Stosszähne den Selektionsvorteil haebn, dass sie die Wilderei überleben. Ich frage, ob die Elefanten ihre Stosszähne denn überhaupt brauchen? Ja, zum aufbrechen der Baumrinde, um an wichtige Vitamine zu kommen, habe ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht..


Wasserböcke

Interessant ist auch, dass die Paviangruppen und Samtäffchen regelmässig den Kot der Elefanten durchwühlen nach essbaren, den nur 40% wird verdaut, der Rest wird unverdaut ausgeschieden und bietet somit anderen Tieren eine gute Nahrungsquelle.
Da die Affen aber so scheu sind, wenn sie sich nicht auf menschlichen Abfall spezialisiert haben, bekomme ich diese Szene nicht fotografiert, sobald ich stoppe, fliehen sie– die Samtaffen runter von den Bäumen die Paviane rein in die Bäume.
Ich lerne auch noch von Ewan, dass Tiere, wie z.b. die Wasserböcke, morgen eine pilar erection haben-lol-soll heissen, da es kalt ist stellen sie die Haare auf, um ihr Fell plüschiger zu machen, was gut sehen ist, während wir unter den Fleecedecken auf dem Auto sitzen.

Schwarzstorch oder Nimmersatt

Goliath Reiher

Büffel
Wir treffen auf der Strasse noch auf eine kleine Gruppe Elefanten, wo das kleine eine hinreisende Fotoshow hinlegt.





und Tschüss 🙂
Den Nachmittag verbringen wir entspannt in der Lodge und beobachten Monitor lizards, Eisvögel beim Jagen und lauschen den röhrend, schmatzenden Hippos.




Morgen erwartet uns die unbekannte Durchquerung des Lower Zambesi N.P. von West nach Ost,was möglich scheint, aber keiner den wir befragt haben bisher selber gemacht haben. einig waren sich alle das die Nordroute durch das Escarpment zu rough ist und zur Zeit auch mit guten 4×4 nicht befahrbar wäre.
Wir können im Park nicht campen, da es keine Camspite gibt und wild campen verboten ist-also müssen wir durch ca. 170 km bei einer wahrscheinlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 20km/h.
Ich bin gespannt.

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