Wir starten super früh die 330 km Richtung Chipata.
Die Strasse ist sehr gut geteert, unter anderem mit EU Geldern finanziert, richtig mit Entwässerung etc. Der Lady mit dem kaputten Stossdämpfer dankt es. Es gibt zwei drei Umfahrungen von Baustellen wo es wieder gehörig klappert.

Rechts und links der Strasse lässt sich wunderbar der afrikanische Alltag beobachten, leider kann man nicht alle paar Kilometer zum fotgrafieren halten und ich bin etwas schüchtern was people Fotografie angeht.

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Ich hänge hinrund da mal die Go Pro aussen ans Auto-diese Szene sind im Videoteil des Blogs zu dieser Reise zu finden.

Ich habe schon herausgefunden, morgens wird Wasser geholt, Mittags ist Siesta wie in Spanien, da ist die Strasse leer. gegen frühen Nachmittag wird es dann wieder geschäftig mit Wäsche und kochen und die Kinder kommen von der Schule.

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Die Strasse sit wieder voll mit Leuten, Ziegen, Hühnern, weniger Rindern wie in Botswana, dafür aber kleine schwarze Schweine.

Wir erreichen gegen Mittag Chiapata eine wuselige afrikanische Stadt. Der Repair shop unterbricht die Mittagspause und versichre schweissen sei kein Problem. Fluchs wird der Dämpfer ausgebaut und kommt geschweisst eine halbe Stunde später wieder daher. Preis umgerechnet 10 USD 🙂

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Dann kurz zum Supermarkt, der super sortiert ist und Vorräte auffüllen-vor allem Andreas geliebtes rotes Fleisch-ächz. Ich freue mich über Küchenrollen und neue Abwaschschwämme juhu-das Leben kann so einfach sein.Ach und Coke Zero gibt es auch. Light Produkte sind in Afrika irgendwie nicht in, da dick sein ein Statussymbol ist, um so mehr Zucker um so besser.
Ausserhalb des Supermarktes ist es etwas unangenehm, da viele Leuten betteln und unsere Autos beim Einladen gleich wie von einem Bienenschwarm umschwärmt werden und man uns die gerade eingekaufte Ware ablocken möchte.

Wir werfen uns wieder auf die Strasse und wollen bis Muffe kurz vor dem South Luangwa. Andreas möchte auf dem Weg aber noch Thomas besuchen ein Afrikaner der eine Art eco camp betreibt, wo er einheimische Heilpflanzen anbaut.
Wir werden von Thomas und seiner Familie sehr freundlich empfangen und er erzählt viel über traditionelle Pflanzenheilkunst, z.B die Rinde des Baobab Baumes soll gekocht gut gegen Kopfschmerzen sein-ich will gleiche welche mitnehmen..
Es bietet sich die einmalige Gelegenheit etwas in lokales Leben einzutauchen und wir entscheiden spontan bei Thomas auf dem Grundstück zu campen.

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Sein ältester Sohn Emanuel ist natürlich von Fußball begeistert und spontan wird er und seine Geschwister der Empfänger meines letzten Fussballes im Gepäck inkl Luftpumpe. Die Begeisterung scheint gross und sehr ehrlich. Die ganze Familie inkl Mama legen gleich los mit einem Match unter der Wäscheleine.

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Es klingt kitschig aber diese Freude habe ich an den anderen Plätzen vermisst, man kann Erlebnisse nicht wiederholen. Bei unserem Besuch in Uganda 2009 waren die Kinder in der Schule wahnsinnig begeistert von kleinen Gesten, dieses mal hatte ich unterwegs das Gefühl, dass es mit Fussbällen und Kugelschreibern nicht mehr getan ist.

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Es gibt wieder Hühnerhäuschen und Enten.

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Ich nehmen einen sundowner mit Blick auf das Famileintreiben und wir grillen mal wieder Fleisch.

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