Wir fahren heute gemütlich los, nach dem wir uns von unseren Mitmachen von gestern Nacht verabschiedet haben.

Ich stelle fest ich habe einen Schmetterling eingesammelt auf der Fahrt..

Noch mal 9 km zurück zum Parkeingang, Wasser auffüllen, Benzin aus Ersatztank umpumpen und hit the road-oder viel mehr Sandpiste.

Wir fahren im game drive Tempo-20-30 km/h Richtung Deception rund 180 km.

Wieder kratzende Akazienbüsche links und rechts dafür aber nicht so tiefer Sand und in den Salzpfannen erscheint die Piste fast wie geteert.
Erdmännchen hüpfen immer wieder am Wegesrand und patrouillieren ihren Bau.


Leider keine Löwen aber dafür wieder viele andere Tiere, vor allem Vögel, von der Riesentrappe über…

Steenbock

und Oryxantilopne die fast zum Fenster des Autos reinschauen.

Eine Giraffe mit Zwillingen beäugt uns misstrauisch und die kleinen laufen mit wackelnden Hälsen tiefer in den Busch.

Wir machen im Schatten einer Akazie einen kleinen lunch break und stärken uns für die restlichen 60 km.

Es hüpft mir ein Pärchen Franklin Vögel direkt vors Auto mit einem winzigen Jungen, das sich sofort auf der Mitte der Piste zusammenkauert und im Bürschchen tarnt. Ich traue mich nicht mittig drüber zu fahren und warte…. es tut sich nix. Schließlich steige ich aus, die Elternvögel fliegen aufgeregt davon, das Junge versucht sich noch besser zu tarnen, es gelingt mir nicht es auf zu scheuchen, also nehme ich es in die Hand uns setze es auf die Seite in den Busch, aus der Ferne ist aufgeregtes Elterngeschrei zu hören-ich hoffe sie finden sich wieder.


Mit flauen Gefühl fahre ich weiter und hoffe.
Die Graslandschaft ist in der untergehenden Sonne atemberaubend.
Ein paar Giraffen bedienen sich an den piksenden Akazienbäumen am Wegesrand im atemberaubenden Abendlicht.

Füchse und Schakale hüpfen über die Piste.



Kurz vor Sonnenuntergang kommen wir auf unserer Campsite an, Plumpsklo und Land Rover Luxusdusche 🙂
Ich widme mich noch der Reparatur des Schlosses der Duschvorrichtung am Auto. Bei der Flucht ins Auto vor dem Löwen 2 Tage zuvor blieb der Schlüssel stecken, verbog und brach schliesslich ab.
Wir machen wieder ein schönes Lagerfeuer und grillen die letzten Steaks-ab morgen Spaghetti.
Kaum im Dachzelt brüllt ein männlicher Löwe ganz in der Nähe…

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